
Gedanken aus Zuschriften, Gesprächen, Stellungnahmen:
Es erfüllt mich
mit einer gewissen Genugtuung, dass der Bundesleitung für ihre Ablehnung
unseres Konzepts zur Weiterführung nichts Besseres eingefallen ist, als
ihre alten Argumente aufzuwärmen, die wir längst widerlegt haben.
Das gibt uns aber auch die Sicherheit, dass diese vorgeschobenen Argumente nicht
die wahren Gründe sein können
In
seiner Verzweiflung muss das Präsidium sogar zu „Kunstgriffen“
wie falsch Zitieren, Wortverdrehungen, Sinnverkehrungen greifen.
Wir haben dargestellt, dass Bergsteigen als Prävention (=Vorbeugung) gegen
Drogen-, Computer- und andere Süchte dienen kann. Zumindest der Bundesgeschäftsführer
scheint das Wort „Prävention“ nicht zu verstehen und posaunt
in einem Rundfunk-Interview hinaus, wir hätten ein Programm für Drogensüchtige
vorgeschlagen. Das zeigt, wie groß der Erklärungsnotstand des Präsidiums
ist.
Die Bundesleitung
fordert von uns
Garantien für die Nachhaltigkeit der Weiterführung der Hochgebirgsschule.
Aber mit der Nachhaltigkeit der Demolierung, die die Bundesleitung betreibt,
können Konzepte für die Weiterführung nie mithalten.
Das
pädagogische Konzept von Fritz Moravec ist so gut, dass es jedenfalls die
NF-Bundesleitung nicht wird umbringen können.
Es wird weiterleben und weiterentwickelt werden - wenn nicht hier, dann an einem
anderen Standort – das wird aber sicher nicht unter der Flagge
der Naturfreunde sein!.
Das geplante Denkmal für Fritz Moravec auf der Höhenburg wird ein
ewiges Denkmal der Schande für die Naturfreunde sein.
Gerade in unserer
Zeit ist die Bergerziehung wichtiger denn je!
Es ist verantwortungslos, ein der Sicherheit dienendes Unternehmen einfach auszulöschen!
(Kurt Diemberger)
Die Naturfreunde
weisen in der Bilanz der Hochgebirgsschule für 2008 eine
Rücklage von mehr als 200.000 Euro in Form von
Sparbüchern aus, die auch nach Aussage des Finanzreferenten von Fritz Moravec
mit Berghaus und Hochgebirgsschule erwirtschaftet worden ist - und von Fritz
Moravec offenbar im Einvernehmen mit der damaligen Bundesleitung
explizit für eine Generalsanierung angespart und gewidmet wurde.
Aber wenn man (wie offensichtlich das Präsidium jetzt) unbedingt ganz kurzfristig
sehr viel Geld braucht (z.B. für Kletterhallen, Rollenrodelbahnen,...?),
haben 200.000 Euro, die nach der Demolierung des Widmungsträgers
„herrenlos“ sind und dann
dem Präsidium zur freien Verfügung stehen,
mehr Überzeugungskraft als jedes noch so sinnvolle Konzept
zur Weiterführung.
Ändern jetzt die Naturfreunde ihren Namen in "Rollenrodelverein" oder „Verbundfreunde“?
Das erinnert leider fatal an jenen Halbwüchsigen, der seine Großmutter ermordet hat, um an ihre Ersparnisse zu gelangen.
Jede Naturfreunde-Institution, die so klug war, vorsorglich Rücklagen anzusparen, sollte verdammt vorsichtig sein: Es könnte ihr ebenso ergehen. Vereinbarungen (wie die, die Fritz Moravec mit der Bundesleitung über die Verwendung der von ihm angesparten Rücklagen getroffen hat) sind für die heutigen „Granden“ weniger als Luft. Es soll Zeiten gegeben haben, da gab es noch „Handschlagqualität“…
Wo gibt es wirtschaftlich
erfolgreiche Betriebe unter "Roter" Führung? Die Liste der Toten
ist lang: Grundstein, Konsum, Bawag,...
So gut kann ein Betrieb und ein wirtschaftliches Konzept gar nicht sein, dass
sie es nicht doch umbringen.
Ein Präsidiumsmitglied hat in der Sitzung am 13. August 2009 mit den Freunden der Hochgebirgsschule zu verstehen gegeben, dass eine erfolgreiche Weiterführung durch unsere Initiative ausdrücken würde, dass im Präsidium lauter Trottel wären.
Was
wissen die Präsidiumsmitglieder von den relevanten Fakten aus eigener Wahrnehmung?
Haben die Präsidiumsmitglieder, die die Demolierung der Hochgebirgsschule
beschlossen haben,
ohne Wissen um die tatsächlichen Verhältnisse oder gegen besseres
Wissen für die Liquidierung gestimmt?
Mit Wissen, dem Wissen entsprechend kann’s ja ganz offensichtlich
nicht gewesen sein.
Die Funktionäre der zweiten und dritten Reihe sollten sich fragen, wie weit sie selbst moralisch schuldig werden, sich selbst lächerlich und unglaubwürdig machen und selbst ihre eigene Reputation und das Ansehen des gesamten Vereins schädigen, wenn sie eindeutig den Tatsachen widersprechende Argumentationen der Verbundfreunde im Präsidium kritiklos nachplappern statt deren Aktionen zu stoppen.
Ein Präsidiumsmitglied soll sich sogar zur Behauptung verstiegen haben, früher hätte man auf dem Gletscher bis zur Hochgebirgsschule gehen können. Das war letztmals schätzungsweise vor 10.000 Jahren möglich! Und seit 60 Jahren liegt ein Stausee dazwischen.
Für Bergsteiger sind die Naturfreunde der falsche Verein: NF-Häuser gibt es nur dort, wo sie ein Bergsteiger nicht braucht.