DIE NATURFREUNDE WOLLEN MIT ENDE DER SAISON 2009 IHRE
FRITZ-MORAVEC-HOCHGEBIRGSSCHULE AUF DEM MOSERBODEN
LIQUIDIEREN!

 

Die Freunde und Mitarbeiter der Hochgebirgsschule haben die Chronologie so wahrgenommen:

23. Sept. 2009
Die Freunde der Hochgebirgsschule begeben sich auf die Suche nach einem neuen Standort
22. Sept. 2009
Bürgermeister Karlsböck teilt bedauernd mit, dass auch ihm vom Verbund beschieden wurde, dass die Häuser abgerissen werden
21. Sept. 2009
Bürgermeister Karlsböck (Kaprun) bekundet sein Interesse am Fortbestand der Hochgebirgsschule und bietet seine guten Dienste an
7. Sept. 2009
Dr. Frais, Präsident der Naturfreunde, sagt das Gespräch mit Dr. Bauer, Präsident des ÖAK, ab. nachzulesen: Absage
4. Sept. 2009
Einladung der Naturfreunde an den Präsidenten des ÖAK zu einem Gespräch am 15. September
3. Sept. 2009
Artikel im "Standard" (gedruckte Ausgabe) über das Übernahmeangebot des Österreichischen Alpenklubs (ÖAK)
31. August 2009
Formelles Übernahmeangebot des Österreichischen Alpenklubs (ÖAK) an die Naturfreunde nachzulesen: Angebot des ÖAK
25. August 2009
Das Präsidium lehnt das Konzept ab mit "Begründungen" wie "Das Konzept ist nicht nachhaltig genug", "Das haben wir alles schon versucht", "Die für die neue Führung vorgesehenen Personen sind zu alt" (Anm.: viel Berufs-/Lebenserfahrung mit 50+!), "Das Konzept hat weder Hand noch Fuß", dazu noch Sinnverdrehungen (aus Erwähnungen im Konzept, dass Bergsteigen präventiv (=vorbeugend) gegen Suchtgefahren wirken kann, konstruiert R.Dayer im Radio ein "Programm für Drogensüchtige")... nachzulesen: Ablehnung
19. August 2009
Die Initiative erstellt ein ausführliches Konzept, das von mehreren Fachleuten sehr gelobt wird.
Das Konzept wird Bundesgeschäftsührer R.Dayer übergeben (Nachzulesen: Konzept). Eine Liste von Personen, die die nötigen Fachkompetenzen besitzen und bereit sind, in der neuen Organisation mitzuarbeiten, wird nachgereicht. (Personalia)
13. August 2009

Gespräch mit Vertretern des Präsidiums. Präsident Frais teilt auf Nachfrage mit, der Vertrag sei doch noch nicht unterzeichnet.
Vertreter des Präsidiums argimentieren mit "Baufälligkeit", legen aber wieder keine konkreten Befunde/Gutachten vor. Die Initiative zur Weiterführung legt 2 Gutachten vor, die einen guten Zustand der Häuser bestätigen.Gutachten DI Hasslinger, Gutachten Ing. Frickh
Als Gesprächsgrundlage wurde den Vertretern des Präsidiums ein Konzept (Kurzfassung) übergeben
Die Initiative zur Weiterführung der Hochgebirgsschule wird von Präs. Frais eingeladen, bis 19. August 2009 ein Konzept zur Weiterführung der Hochgebirgsschule aus der Basis der Ausgliederung in einen von den Naturfreunden völlig unabhängigen Vereins vorzulegen.

28. Juli 2009
Bei mehreren Absendern von Protestmails geht eine Einladung des Präsidiums zu einem Gespräch am 13.August 2009 ein.
Es stellt sich die Frage, ob nach der Mitteilung von R.Dayer vom 14. Juli, es sei alles zu spät, solche Gespräche nicht nur ein Ablenkungsmanöver sind.
20. Juli 2009
Erfahrene Berglehrer, Freunde und Experten erstellen eine sachlich fundierte Gegendarstellung zur "Stellundnahme des Präsidiums" und veröffentlichen sie auf www.druckerei-gebauer.at/mobo/danger/Gegendarstellung.htm
Ab Mitte Juli 2009
E-Mail-Dialog mit verschiedenen Funktionären der NF. Resümee: Die Funktionäre, die die Hochgebirgsschule aus eigener Wahrnehmung kennen, sind gegen die Schließung. Andere, die die Hochgebirgsschule nicht kennen und/oder eigene Ausbildungsstätten betreiben, folgen unbeirrbar den Darstellungen des Präsidiums.
14. Juli 2009
Antwort von R.Dayer: "Jetzt sind alle weiteren Angebote leider obsolet, weil die Verhandlungen mit dem Verbund abgeschlossen und die Verträge gerade unterzeichnet werden. Mehr kann ich leider nicht mehr dazu sagen."
5. Juli 2009
DI Gebauer erneuert an R. Dayer sein Angebot, im Rahmen einer kollegialen Führung mit Charly Ölmüller die Ressorts Kaufmännisches, Verwaltung, Organisation zu übernehmen und die Hochgebirgsschule innerhalb von 2-3 Jahren "selbsterhaltungsähig" zu machen
1. Juli 2009
NF-Bundesgeschäftsführer R.Dayer schickt an DI Gebauer als Antwort die "Stellungnahme des Präsidiums", die unerträglich viele falsche Darstellungen der Verhältnisse auf dem Moserboden enthält. Diese "Stellungnahme des Präsidiums" erhalten auch die anderen Absender von Protestbriefen ind -E-Mails
30. Juni 2009
R.Dayer schickt an NF-Organisationen und Funktionäre Mails, in denen er die Argumente der Befürworter des Erhalts der Hochgebirgsschule als "gänzlich falsch und offensichtlich manipuliert" bezeichnet.
30. Juni 2009
Protestmail von DI Gebauer an die Naturfreunde
30. Juni 2009
Webmaster DI Gebauer entfernt Manifest und Unterschriftenliste von der Website www.hochgebirgsschule.at und veröffentlicht beides auf seiner eigenen Firmenwebsite www.druckerei-gebauer.at/mobo/danger/Unterschriftenliste.htm
30. Juni 2009
Charly Ölmüller, Leiter der Hochgebirgsschule, wird von NF-Bundesgschäftsführer R.Dayer telefonisch mit Entlassung bedroht, wenn das Manifest und die Unterschriftenliste "nicht innerhalb einer Stunde von der Website verschwinden."
24. Juni 2009
Webmaster DI Gebauer veröffentlicht Manifest und Unterschriftenliste auf der inoffiziellen, privaten Website www.hochgebirgsschule.at
20. Juni 2009
Freunde und Mitarbeiter der Hochgebirgsschule formieren sich zum Widerstand und erstellen ein Manifest und eine Unterschriftenliste gegen die Schließung der Hochgebirgsschule
Mitte Juni 2009
Anreisende Mitarbeiter der Hochgebirgsschule werden von Mitarbeitern der Tauernkraftwerke erstaunt begrüßt:
"Was wollt Ihr noch hier? Die Häuser gehören doch jetzt unserer Firma! Die Hochgebirgsschule wird geschlossen.
Das wurde in einer Betriebsversammlung bekannt gegeben "